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Nahrung aus allen Kulturen

Hossein Fayazpour „Essen ist Leidenschaft“

Wir haben heute viel höhere Erwartungen an unsere Nahrung als frühere Generationen. Unser Essen soll nicht nur satt machen, sondern auch appetitlich aussehen, duften und schmecken. Zugleich erwarten wir, dass es unserer Gesundheit gut tut. Und nicht zuletzt sollen die Lebensmittel lange haltbar, einfach zuzubereiten und bezahlbar sein.
Das erscheint uns heute selbstverständlich!

In vielen alten Kulturen verspricht man sich aber mehr davon als das. Im Orient und in Asien spricht man den Lebens-mitteln verschiedene Charaktere zu.
Um dies begreiflich zu machen, greifen die Gelehrten auf Begriffe wie z.B. die 5 Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther) zu. Jedes hat ein Einzelmerkmal und kann in Verbindung mit anderen verschieden interagieren. So all das, was wächst und gedeiht und von uns Menschen als „essbar“ definiert wird, ist abgesehen von Nähr-werten auch ein Lieferant von Energie, mit der wir interagieren, wachsen, wirken und gestalten.

 

So können Sie sich vorstellen, mit welcher Sorgfalt und Achtsamkeit die Zutaten ausgewählt und die Kräuter, Gewürze und Wurzeln gesammelt und zubereitet werden. In Indien geht man sogar soweit, dass man von göttlicher Nahrung spricht. Denn je reiner die Energie, desto reiner die Handlung.

In der westlichen Welt kennen wir bereits einiges wertvolles aus der Natur und dessen Wirkung.
Ihr Einsatz ist für uns absolut selbstverständlich und in unserem Bewusstsein verankert.
Eine Tasse Kaffee zum wach werden, ein Lavendel Tee zum Einschlafen, ein Pfefferminztee, bei Bauchweh, … Wie man so schön auf Deutsch sagt „Für jedes Leid ist ein Kraut gewachsen“

Vielen Obstsorten, Kräutern, Blüten und Gewürzen werden bestimmte Wirkungen zugeordnet:

Für kalte Füssen beim Aufstehen im Winter, einen Zimt-Tee mit Honig
Für ein gutes Gespräch einen gemeinsamen Rosen Tee mit etwas Safran

Etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Kardamom, um das Feuer, das Schöpferische und Kriegerische zu entfachen.
Ein wenig frischen Koriander und Joghurt um das Feuer zu löschen.

Ich bin davon überzeugt, mit etwas Achtsamkeit, Wissen und Liebe zum Detail, schaffen wir es, aus dem Wenigen, was uns die Natur in jeder Jahreszeit zu Verfügung stellt, für unser leibliches Wohl und unsere geistige Balance zu sorgen.

Dafür stehen mein Team und ich für Sie bereit! Um Sie zu umsorgen und Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.

Herzlichst
Hossein

Wie im Außen so im Innen

Sommer 2017. Ein langjähriger Kunde beauftragt mich mit einer Teamentwicklung. Es geht um einen Konflikt auf Führungsebene, der seit langem schwelt. „Unser Budget ist schmal und wir haben einfach einen günstigen Seminarort gewählt.“, sagt meine Kundin. Als ich im Spessart ankomme, trifft mich der Schlag. Der „Seminarraum“ liegt im dunklen Keller, ein alter Barraum, in dem spürbar schon zahlreiche Schnapsleichen ihr Bewusstsein verloren haben. Und ausgerechnet hier soll ich Licht ins Dunkle eines Konflikts bringen? Unmöglich. Ich spreche mit dem Gastwirt, suche eine Alternative. Es bleibt wohl keine Wahl. Ich versuche ruhig zu bleiben, bestelle etwas zu essen. Die Speisekarte besteht aus Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Als Vegetarierin finde ich einen gemischten Salat. Zu früh gefreut. Der Salat ertrinkt im Dressing aus der Packung. Die Zutaten sind aus der Dose und vollkommen leblos. Mir ist schlecht. Wie sollen sich die Führungskräfte hier sicher und geschützt fühlen und einen Konflikt lösen, wenn die Umgebung derart energie- und lieblos ist?

Zugegeben. Dieses Beispiel gehört zu den extremsten Erfahrungen meiner fast 20jährigen beruflichen Reise und setzte den Schlusspunkt meiner Toleranz gegenüber billigen Seminarorten und Kunden, die am falschen Ende sparen. Wenn Menschen zusammen kommen, miteinander arbeiten und aufrecht in Beziehung treten wollen, brauchen sie ein unterstützendes, qualitativ hochwertiges und energiegeladenes Umfeld. Es macht einen echten Unterschied für Gruppenprozesse, ob ich in Räumen bin, die mit Liebe gestaltet sind und in denen Herzen spürbar laut schlagen, oder ob ich in Räumen Leere wahrnehme, kaum Verbindung spüre und nur die Kasse klingeln höre. Das Umfeld wirkt direkt auf die Teilnehmer  und auf die Ergebnisse ihrer Arbeit.

So lege ich allen Unternehmensvertretern ans Herz, sich der Raumwahl bewusst zu sein, um die Qualität der Seminarergebnisse zu sichern.

Wenn es sich Unternehmen wert sind, einen angemessenen Raum mit Atmosphäre zu buchen und nahrhaft kraftvolles Essen unterstützend servieren lassen, würdigen sie ihre Mitarbeiter, investieren in eine nachhaltige Kultur und erleichtern die Prozesse – und ganz nebenbei mein Leben als Begleiterin;-)!

In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Qualität und Wahrhaftigkeit der Räume, in denen wir wirken und die in uns wirken.

Von Herzen, Maren

PS: Die Konfliktklärung im Spessart habe ich am Ende durchgeführt – allerdings improvisiert auf der luftigen Terrasse anstatt im dunklen Barraum. Es brauchte weitere Klärungsrunden, die nach meiner Intervention an einem anderen Ort stattfanden. Gott sei Dank!

 

Mein Gründungsimpuls

Was hat meine Gründung von räume mit tanzen zu tun?

Mein Gründungsimpuls war erstmal ein fehlender Raum. Ich tanze seit einigen Jahren 5Rythmen. Beim Tanzen bemerkte ich, welchen Unterschied ich spüre, je nach dem in welchen Räumen ich mich bewege. Wie fühlt sich der Boden an? Wieviel Licht fällt in den Raum? Wie riecht es? Was ist ausserhalb vom Raum zu sehen? Weiterlesen